Aktivitäten 2021

Wie bereits berichtet, konnten die Traktorfreunde Kannenbäckerland wegen des Corona-Virus  in diesem Jahr keine Weihnachtsbaumsammlung in Hillscheid durchführen. Aber das Virus konnte uns nicht daran hindern, einen Spendenaufruf zu Gunsten von „Helft uns Leben“ zu starten. So konnte jeder freiwillig auf ein eigens eingerichtetes Sonderkonto einen beliebigen Betrag einzahlen. Wir haben Spendendosen an verschiedenen Stellen in Hillscheid aufgestellt und stellten fest, daß die Einwohner von Hillscheid auch in diesem Jahr ein großes Herz besitzen und einen Beitrag für hilfsbedürftige Menschen gespendet haben, obwohl sie ihren Weihnachtsbaum leider selbst entsorgen mußten !  Auch aus den Reihen der Traktorfreunde wurde dem Aufruf gerne gefolgt. Und so kam  ein sehr bemerkenswertes Sammelergebnis zustande: 746,– € wurden auf das Konto der Initiative „Helft uns Leben“ des Mittelrhein -Verlages überwiesen. Dort war man hoch erfreut und die Verantwortlichen  versicherten, dass jeder Cent benötigt und zweckgebunden verwendet wird. So danken die Traktorfreunde Kannenbäckerland e.v. allen Spendern. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir 2022 wieder aufrufen können zur Weihnachtsbaumsammlung in Hillscheid  und sind sicher, daß die „Hillscheider Bären“ dann wieder eine ebenso große Hilfbereitschaft zeigen werden !

Die Kartoffelsetzaktion

Das Feld wird fürs Kartoffelsetzen vorbereitet (3.4.2021)

12.6.2021 . Es geht weiter mit unserem Kartoffelfeld. Peter mit seinem „Knubbel“ und Rainer als Lenker

MIT TRAKTOR – EICHEN > MEHR ERREICHEN

Mit Traktor Eichen – mehr erreichen

Für ihre soziale Ader, ihre Hilfs- und Handlungsbereitschaft sind die MitgliederInnen des Traktorfreunde Kannenbäckerland e.V. weit über die Grenzen Hillscheids hinaus bekannt. Aufmerksam verfolgt der Verein das Geschehen um sich herum und findet immer wieder eine Handlungsfeld, welches es Wert ist, von ihnen unterstützt zu werden. Ist die Idee eine Aktion zu fördern erst einmal gekeimt, wächst schnell mit bereitwilliger Motivation ein Plan, der jedes Mal erstaunlich schnell in die Tat umgesetzt wird. Der Einsatz und das Vorgehen der Traktorfreunde sind dabei gleichermaßen uneigennützig wie verbindlich, sozial und zukunftsweisend.

So ist es wenig verwunderlich, dass die Truppe am Pfingstsamstag in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Revierförster Bernd Nückel sowie zwei seiner Mitarbeiter 500 Eichen im Hillscheider Wald auf einem Waldstück in unmittelbarer Nähe des Limeskastells gepflanzt haben.

Warum der Verein sich dafür engagiert hat, erklärt der erste Vorsitzende Eckhard Kilian: “Grundsätzlich haben die Traktorfreunde nicht nur das Hobby land- und forstwirtschaftliche Geräte zu erhalten, zu sammeln und vorzuführen, sondern uns liegt viel daran, etwas für die Natur zu tun.

In der letzten Zeit gab es viele Veröffentlichungen in den Printmedien, aber vor allem auch in den sozialen Netzwerken, die mich doch etwas verwundert haben. Es ärgert mich, dass so viel geschrieben, aber nicht genug getan wird. Kurzum haben die Traktorfreunde beschlossen nicht nur zu reden und zu lamentieren, sondern etwas zu tun und anzupacken. Dafür haben wir auch ein schönes Motto gefunden: Mit Traktor Eichen – mehr erreichen”.

Bernd Nückel freut sich ganz besonders über das enthusiastische Anpacken der Traktorfreunde und dass das Projekt unter den günstigen Ausgangsbedingungen in diesem Frühjahr, weil aufgrund der anhaltenden niedrigen Temperaturen noch keine Vegetation da ist, kurzfristig angepackt und schnell in die Tat umgesetzt werden konnte.

Mit 25 ehrenamtlichen Helfern brachten die Traktorfreunde also am Pfingstsamstag mit einem Spezialwerkzeug, genannt Göttinger Fahrradlenker, Elan und natürlich jeder Menge guter Laune und Spaß 500 Eichen in den Waldboden. Besonders hervorzuheben ist das Engagement von Millie. Die Neunjährige aus den Reihen der Traktorfreunde  hat aus ihrer Spardose Bäume gekauft und auch tatkräftig beim Einpflanzen geholfen. Eine sehr gelungene Aktion des Vereins. Gefördert wurde der Einsatz vom Tönissteiner Mineralbrunnen. Alle Teilnehmer waren geimpft bzw. auf den Coronavirus getestet. 

“Wir machen das nicht für uns, wir machen das für die nächsten Generationen.”, so die Aussage der Traktorfreunde.

Text: MIH